Kanton Aargau: 14 Festnahmen bei kantonsweiter Fahndungsaktion

Die Kantonspolizei Aargau kontrollierte am Donnerstag und Freitag über 1'800 Personen. Bei der Fahndungsaktion gegen Einbrecher kam es zu 14 Festnahmen.

Am vergangenen Donnerstag und Freitag führte die Polizei eine kantonsweite Fahndungsaktion zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität durch. Während der beiden Aktionstage standen über 300 Mitarbeitende im Einsatz. Ziel war es, Einbrüche zu verhindern, mobile Tätergruppierungen frühzeitig zu erkennen und durch verstärkte Polizeipräsenz die Sicherheit im ganzen Kanton zu erhöhen.
Gemeinsam gegen die Einbruchskriminalität
Mit dem Beginn der dunklen Jahreszeit steigt erfahrungsgemäss auch das Risiko von Einbrüchen. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, führte die Kantonspolizei Aargau am Donnerstag, 5. November 2026 und Freitag, 6. November 2026, eine koordinierte Fahndungsaktion im gesamten Kantonsgebiet durch. Im Fokus standen die Verhinderung von Einbrüchen, das frühzeitige Erkennen mobiler Tätergruppierungen sowie die konsequente Verfolgung von Straftaten.
Bei der Aktion erhielt die Kantonspolizei Unterstützung von verschiedenen Regionalpolizeien und der Transportpolizei. Ebenfalls beteiligt waren Partner des Migrationsamts, des Bundesamts für Polizei sowie weitere Stellen.
Insgesamt standen während der beiden Tage mehr als 300 Mitarbeitende im Einsatz. Sie waren im gesamten Kantonsgebiet präsent und kontrollierten über 1'800 Personen sowie mehr als 1'000 Fahrzeuge.
Zahlreiche Kontrollen führen zu Festnahmen
Die intensiven Kontrolltätigkeiten und die ergänzenden Abklärungen durch spezialisierte Fachkräfte führten zu konkreten Fahndungserfolgen. Insgesamt konnten 14 Personen vorläufig festgenommen werden.
Mehrere Personen zur Fahndung ausgeschrieben
Im Rahmen der Aktion überprüften die Einsatzkräfte auch Personen, die im Fahndungssystem ausgeschrieben waren. Insgesamt betraf dies 32 Personen, die aus unterschiedlichen Gründen gesucht wurden. Sämtliche Fälle konnten abgearbeitet werden.
Auch Bahnhöfe und öffentliche Verkehrsmittel im Fokus
Die Kontrollen beschränkten sich nicht nur auf das Strassennetz und die Wohnquartiere. An verschiedenen Orten im Kanton führten die Einsatzkräfte gezielte Kontrollen an bekannten Brennpunkten durch. Dabei wurden unter anderem die Bahnhöfe Aarau und Brugg/Windisch einbezogen.
Zusätzlich waren zivile Einsatzkräfte auf verschiedenen Linien des öffentlichen Verkehrs unterwegs. Auch dort konnten verdächtige Personen erkannt und kontrolliert werden.
Polizeipräsenz zeigt präventive Wirkung
Neben den erzielten Fahndungserfolgen stand insbesondere die Prävention im Vordergrund. Die erhöhte Polizeipräsenz im gesamten Kantonsgebiet sollte potenzielle Täter abschrecken und Einbrüche verhindern. Die starke Präsenz dürfte ihre Wirkung nicht verfehlt haben: In der Nacht auf Samstag gingen bei der Einsatzzentrale erfreulicherweise nur vereinzelt Meldungen über Einbrüche ein.
Auch in den kommenden Winterwochen wird die Kantonspolizei Aargau mit gezielten Aktionen und verstärkten Patrouillen den Kontrolldruck auf Einbrecher und Kriminaltouristen aufrechterhalten.
Einbruchschutz: Mit einfachen Massnahmen vorbeugen
Die Kantonspolizei Aargau erinnert in diesem Zusammenhang an einige wichtige Präventionsmassnahmen. Denn Einbrecher suchen in der Regel den einfachsten Weg, um in ein Gebäude zu gelangen. Bereits mit einfachen Vorkehrungen lässt sich das Risiko eines Einbruchs reduzieren.
Licht einsetzen und Anwesenheit vortäuschen: Einbrecher bevorzugen Objekte, bei denen sie davon ausgehen können, dass niemand zu Hause ist. Zeitschaltuhren können dabei helfen, die Beleuchtung automatisch ein- und auszuschalten. Dadurch entsteht insbesondere während der Abendstunden der Eindruck, dass sich jemand im Haus oder in der Wohnung aufhält.
Fenster und Türen konsequent schliessen: Offene Türen und gekippte Fenster erleichtern Einbrechern den Einstieg. Deshalb sollten Fenster vollständig geschlossen und Türen auch bei kurzen Abwesenheiten immer abgeschlossen werden. Zusätzliche mechanische Sicherungen erschweren den Zugang und kosten Einbrecher wertvolle Zeit.
Die Beratungsstelle der Kantonspolizei Aargau unterstützt dabei, mögliche Schwachstellen zu erkennen und geeignete Massnahmen zu treffen.
Keine Einstiegshilfen liegen lassen: Leitern, Gartengeräte oder Werkzeuge, die frei zugänglich herumliegen, können Einbrechern als praktische Hilfsmittel dienen. Deshalb sollten solche Gegenstände nach Gebrauch stets sicher und möglichst unzugänglich aufbewahrt werden.
Verdächtige Beobachtungen sofort melden. Unbekannte Personen, die sich auffällig in Wohnquartieren bewegen oder Fahrzeuge, die wiederholt langsam durch ein Quartier fahren, können Hinweise auf mögliche Einbruchsvorbereitungen sein. Wer verdächtige Beobachtungen macht, sollte nicht zögern und umgehend die Polizei über den Notruf 117 verständigen. Bei der Fahndung kann jede Beobachtung entscheidend sein.





