Starke Trockenheit: Jetzt erst recht Wassertiere schützen

Die Bevölkerung von Thalheim wird gebeten, die Rückzugsstellen der Wassertiere wie tiefe Stellen und Zuflüsse zu schonen und diesen nicht zum Baden zu nutzen.

Der Kanton erhöhte die Gefahrenstufe per 24. Juni 2026 auf Stufe 4 «grosse Waldbrandgefahr».
Die Verantwortlichen des Kantons und der Aargauischen Gebäudeversicherung (AGV) haben nach einer Beurteilung die Gefahrenstufe für Walbrandgefahr auf die Stufe 4 von 5 erhöht (grosse Waldbrandgefahr), so die Gemeinde Thalheim in einer aktuellen Mitteilung.
Gestützt auf das Brandschutzgesetz verfügt das Departement Gesundheit und Soziales (DGS) ein Feuerverbot im Wald und am Waldrand.
Auf dem gesamten Gemeindegebiet von Thalheim besteht Feuerverbot
Der Gemeinderat beschloss ein Feuerverbot auf dem gesamten Gemeindegebiet von Thalheim.
Der Grund für diesen Entscheid ist die weiter verschärfte Trockenheitssituation und die Prognosen für die kommenden Tage. Die hohen Temperaturen erhöhen die Gefahr zusätzlich. Die bisherigen Niederschläge hat nicht zur Entspannung der Lage beigetragen.
Folgende Massnahmen sind überall einzuhalten: Keine brennenden Raucherwaren und Zündholzer wegwerfen und nicht im Freien feuern, um so gefährlichem Funkenflug vorzubeugen.
Rückzugsstellen der Wassertiere schonen
Durch verantwortungsbewusstes Verhalten trägt die Bevölkerung dazu bei, Brände zu verhindern.
Während Hitze- und Trockenperioden steigt der Druck auf die letzten Rückzugsgebiete von Wassertieren in den Gewässern. Es ist verständlich, dass Menschen und Tiere wie Hund und Pferd die Gewässer ebenfalls gerne nutzen, um sich abzukühlen.
Für Wassertiere bieten tiefe Stellen, Grundwasseraufstösse sowie kühle Zuflüsse oft die letzte Überlebenschance. Störungen an diesen Rückzugsorten bedeuten zusätzlichen Stress für die Fische und andere Wassertiere.
Deshalb ist die Bevölkerung gebeten, die Rückzugsstellen der Wassertiere zu schonen und diese nicht zum Baden zu nutzen.






