Tote Mäuse und überall Kot: Solothurner Grüsel-Käserei muss blechen

Tote Mäuse, Kot und verschimmelte Lebensmittel: Eine Grüsel-Käserei wurde im Kanton Solothurn verurteilt.

Lebensmittel-Inspektoren stiessen im November in einer Solothurner Käserei auf eine Szene, die einem den Magen umdreht.
Im Keller dienten alte Holzpaletten als perfekter Nistplatz für Nagetiere. Dadurch lagen überall tote Mäuse herum. Regale und Tablare waren mit Kot übersät – sogar der Labortisch im Produktionsraum blieb nicht verschont.
Dazu wurden Lebensmittel von den Nagern angefressen. Dies geht laut der «Solothurner Zeitung» aus einem Strafbefehl hervor.
Neben dem Nagetierproblem entdeckten die Kontrolleure noch weitere erschreckende Zustände: Verschimmelte Lebensmittel, die teilweise so stark verdorben waren, dass sie nicht mehr erkennbar waren.
4000 Stutz Busse
Die Strafe für diese haarsträubenden Zustände? Eine Busse von 4000 Franken.
Ob der Betrieb noch geöffnet ist, bleibt unklar. Urs Ackermann, Leiter der Lebensmittelkontrolle, betont in der «Solothurner Zeitung» jedoch generell: Bei schwerwiegenden Verstössen kann die Lebensmittelkontrolle Betriebe vorübergehend schliessen. Diese dürfen erst wieder öffnen, wenn bei einer Nachkontrolle alles in Ordnung ist.






